GGS

Leitbild

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LebenLernenWertschätzen

Wir wollen an unserer Schule alle gemeinsam in gegenseitiger Wertschätzung miteinander leben und lernen. Dabei stehen unsere Kinder im Mittelpunkt. Alle Konzepte und Leitgedanken sollen immer vom Kind aus gedacht und auf das Kind in Hinblick auf seine positive Entwicklung im System Schule bezogen umgesetzt werden.

Leben

Es heißt: „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“

Schule findet nicht nur im Klassenraum mit Kindern und Lehrer*innen statt. Jedes Kind bringt die eigene familiäre Sozialisation mit. Genauso tragen sie die Schule mit nach Hause. Insbesondere in der Grundschule ist die gemeinsame Arbeit mit den Eltern im Sinne einer schulischen Erziehungsgemeinschaft zentraler Bestandteil. In Zeiten von Ganztagsbetreuung und Inklusion bereichern die verschiedenen Perspektiven, die aus den verschiedenen Professionen auf das Kind schauen, die pädagogische Arbeit entscheidend.

Damit eine Schulgemeinschaft entsteht, ist es wichtig, diese Gemeinschaft zu leben. Dies ist im Alltag insbesondere in Bezug auf das Miteinander mit Eltern oft schwierig, da sie den Schulalltag in der Regel nur mittelbar begleiten können. Wir versuchen, dies durch ein hohes Maß an Transparenz und Offenheit auszugleichen.

Die Gemeinschaft der Kinder untereinander beginnt in der eigenen Klasse. Eine gute Klassengemeinschaft bedarf intensiver pädagogischer Arbeit. Die enge Begleitung der Klassen im Vor- und Nachmittag durch möglichst konstante Bezugspersonen unterstützt dieses zentrale Ziel.

 

 

Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule bedeutet für unsere jüngsten Schulkinder immer eine große Herausforderung. Aber auch für unsere „großen“ Schüler*innen ist es wichtig, dass die Schule auch eine Heimat, ein Schutzraum wird, in dem sie sich geborgen fühlen.

An der GGS Vaalserquartier werden insbesondere in der Schuleingangsphase (Klasse 1 und 2) möglichst viele Stunden durch die Klassenlehrer*innen erteilt. Entsprechend wird auf eine enge Begleitung im Nachmittag durch eine feste Gruppenleitung geachtet. Nach Möglichkeit bleiben diese Tandems über die vier Jahre konstant.

 

 

Den Kindern werden in den Pausen durch die Gestaltung des Schulhofs und durch Pausenspielgeräte, zahlreiche Bewegungschancen gegeben. Auch im alltäglichen Unterricht wird Bewegung integriert, z. B. durch kurze Bewegungspausen.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit an unserer Schule. Die Elternarbeit verfolgt das Ziel, Kindern sowohl zu Hause als auch in der Schule eine einheitliche und ganzheitliche positive Entwicklung zu ermöglichen. Dazu finden zweimal im Jahr Elternsprechwochen sowie Elternabende statt. Darüber hinaus bietet jede Lehrkraft Sprechzeiten an.

In den letzten Jahren haben wir sehr von der Mitarbeit der Eltern in den Gremien und auch in Arbeitsgruppen profitiert.

Im Laufe des Schuljahres werden in der Regel an der GGS Vaalserquartier diese Feste und Aktivitäten durchgeführt:

 

o       Einschulungsfeier

o       Erntedankgottesdienst auf einem Bauernhof

o       Herbstsingen

o       Martinsumzug

o       Adventsfeiern

o       Adventssingen

o       Nikolausbesuch

o       Weihnachtsfeiern

o       Karnevalsfeier

o       Frühlingssingen

o       Maitanz

o       Bundesjugendspiele jährlich und/oder Sponsorenlauf alle zwei Jahre

o       Schulfest (Schulaufnahme- und Abschlussfeier)

Der Förderverein finanziert vor allem besondere Projekte (z. B.: den Natur-Tag) und Anschaffungen, die nicht oder nur teilweise durch die öffentliche Hand getragen werden können. So können wir das Lern- und Erlebnisumfeld für unsere Schüler*innen attraktiver gestalten.

Für die Dritt- und Viertklässler*innen finden regelmäßige Gottesdienste in der Kirche St. Konrad statt. Die Kinder, die am Religionsunterricht teilnehmen, planen und gestalten diese Gottesdienste aktiv mit.

Auch Kinder, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, sind herzlich eingeladen.

 

Jede Klasse fährt in der Regel im zweiten Halbjahr des dritten Schuljahrs für drei Werktage auf Klassenfahrt. Alle Schüler*innen haben dort die Möglichkeit, vielfältige Erfahrungen in der Gemeinschaft zu sammeln.

Alle Kinder, die in der OGS (Offener Ganztagsschule) angemeldet sind, verbringen den Nachmittag zusammen. Sie essen im Klassenverband, erledigen gemeinsam ihre Hausaufgaben und können dann ihren Neigungen entsprechend Kurse besuchen oder gemeinsam spielen.

Kinder in der Grundschule brauchen feste Bezugspersonen. Deshalb versuchen wir nach Möglichkeit, ein festes Tandem aus Klassenlehrer*in und OGS-Gruppenleiter*in über die vier Grundschuljahre für jede Klasse konstant zu besetzen. Hinzu kommen Fachlehrer*innen, Personal im Bereich Sonderpädagogik und Sozialpädagogik sowie weitere Ergänzungskräfte im Nachmittag.

Nach der zweiten Unterrichtsstunde haben die Kinder Zeit für eine Frühstückspause. Danach geht es  zur großen Pause für zwanzig Minuten auf einen unserer beiden Schulhöfe. Eine zweite Pause findet nach der 4. Stunde statt.

Einmal im Jahr findet eine Projektwoche statt. In dieser Woche widmen sich die Kinder einem fächerübergreifenden Projekt und erhalten die Möglichkeit, sich besonders handlungsorientiert mit einem lebensnahen Thema auseinanderzusetzen.

Jeder der acht Klassen steht ein Klassenraum zur Verfügung. Es gibt Fachräume für Kunst/Werken, Musik, Informatik/PC und die sonderpädagogische Förderung (GL). Es gibt einen Bau-/Bastelraum, vier individuell gestaltete OGS-Stufenräume, eine Küche und eine große moderne Turnhalle. Alle Räume werden bei Bedarf sowohl im Vor- als auch im Nachmittag genutzt.

Im Sekretariat ist unsere Sekretärin Frau Kraneis montags bis donnerstags in der Zeit von 8.00 bis 13.00 Uhr Ansprechpartnerin für Schüler*innen, Eltern und alle Mitarbeitenden.

Dreimal in der Woche erhält jede Klasse eine Obstkiste mit frischen, regionalem Obst. Das Schulobst ergänzt das mitgebrachte Frühstück der Kinder und fördert eine gesündere Ernährung.

Unsere Schule wird von rund 200 Kindern besucht, wovon ca. 180 in der OGS angemeldet sind. Ungefähr ein Drittel der Kinder hat einen Migrationshintergrund. Die meisten Kinder kommen aus einem bildungsnahen Elternhaus.

Einmal im Jahr laden wir zum „Tag der offenen Tür“ alle Interessierten ein, unsere Schule kennenzulernen. Vor allem können sich an diesem Tag die zukünftigen Schulneulinge und deren Eltern über das Leben und Arbeiten in unserer Schule informieren.

 

Lernen

Auf der Grundlage des Gedankens der Inklusion lernen bei uns alle Kinder entsprechend ihrer individuellen Möglichkeiten. Kinder mit Lern- und Entwicklungsschwierigkeiten oder sonderpädagogischem Förderbedarf erhalten dabei zusätzliche Unterstützung.

Auch Kinder, die z. B. mit Förderbedarf im Bereich „Lernen“ zieldifferent unterrichtet werden, können so in ihrer Klassengemeinschaft weiter lernen, und ihre individuellen Stärken entwickeln.

Sonderpädagogisches und sozialpädagogisches Fachpersonal unterstützt die Klassen- und Fachlehrer*innen. Dies kann durch Teamteaching im Klassenverband, Förderung in Kleingruppen bzw. Einzelförderung geschehen.

An der GGS Vaalserquartier sind wir aktuell mit einer Sonderpädagogin und einer Sozialpädagogischen Fachkraft besetzt, die entsprechend der jeweilige Bedarfe in den einzelnen Klassen zusätzlich im Unterricht unterstützen oder gezielt fördern. Dabei liegt ein Fokus im Bereich der Schuleingangsstufe (Klasse 1 und 2). Außerdem können wir unseren Schüler*innen mit nichtdeutscher Muttersprache einen qualifizierten DaZ- Unterricht (Deutsch als Zweitsprache) anbieten.

 

Die GGS Vaalserquartier ist zertifizierte Schule im „Aachener Modell“. Hierbei handelt es sich um eine Bürgerstiftung zur individuellen Begabungsförderung.

Begabtenförderung ist eine besondere Aufgabe der GGS Vaalserquartier im Rahmen ihres durchgängigen Förderkonzepts. Hier erhalten hoch begabte, besonders begabte und leistungsstarke Kinder ein differenziertes Bildungsangebot, unabhängig davon, in welchen Bereichen eine besondere Begabung vorliegt. Lehrer*innen werden darin unterstützt, Kompetenzen in Diagnose, Förderung und Beratung auszubauen. Mit dem Transfer der Erkenntnisse zwischen den Grundschulen der Region wird ein Beitrag zur Qualitätsentwicklung aller Schulen geleistet.

Im Unterricht geht es darum, Lernangebote zu entwickeln, die einerseits analysierendes und reflektierendes, flexibles und kreatives, strategisches und bewertendes Denken, andererseits aber auch musisch-künstlerische, sportliche und soziale Anlagen fördern. Gemeinsam arbeiten alle Beteiligten an einem System der Förderung vom Kindergarten bis zur Hochschule, das Diagnose und Beratung einschließt und neue Lernfelder eröffnet.

Die Schule ist eine der Modellschulen im „Aachener Modell“ für Begabungsförderung. Im Rahmen des „Aachener Modells“ werden besonders begabte schulpflichtige oder vorzeitig einzuschulende Kinder verstanden, die in einzelnen und/oder mehreren Fähigkeitsbereichen überdurchschnittlich talentiert sind. Die besonderen Kennzeichen des „Aachener Modells“ sind:

· die frühe Förderung in Verbindung mit dem Elementarbereich

· die regionale Schwerpunktsetzung im mathematischen und naturwissenschaftlichen Bereich, sprachlichen und künstlerischen Bereich

· die Kooperation der Schulämter von Stadt und Kreis Aachen mit der RWTH-Aachen und der Fachhochschule Aachen und des Forschungszentrums Jülich

· die Kooperation mit außerschulischen Lernorten

· finanzielle Förderung und Unterstützung durch die Bürgerstiftung der Sparkasse Aachen

Die Begabungsförderung findet an unserer Schule sowohl in den einzelnen Fächern im Klassenverband als auch in Kursen äußerer Differenzierung statt.

Für sprachlich begabte Kinder wird eine Arbeitsgemeinschaft für Kinder der 4. Klassen angeboten, in der die Schülerzeitung „Tintenklecks“ entsteht.

Kinder, die in MINT-Fächern besondere Begabungspotentiale haben, werden von Ihren Klassenlehrer*innen zur Teilnahme an Sachunterricht-PLUS-Kursen nominiert. Diese sind für die Stufen 3 und 4 eingerichtet.

Schüler*innen, die im sozialen Bereich eine besondere Begabung aufweisen, werden im Laufe des 3. Schuljahres zu Streitschlichter*innen ausgebildet (siehe Streitschlichtung).

Seit Sommer 2018 gibt es die AG Kinderparlament (siehe Kinderparlament), welches auch im Aachener Kinderparlament mitwirkt. Im Sommer 2019 wurden die ersten Schulsprecher*innen unserer Schule gewählt.

In der AG Sport, die seit Sommer 2019 angeboten wird, werden die Kinder auf Turniere wie Basketball, Fußball-Stadtmeisterschaft für Mädchen und Jungen, Tischtennis, … vorbereitet.

In der PC-AG lernen Kinder des zweiten Schuljahres die PC’s und Ipad’s der Schule zu bedienen. Sie üben den Umgang mit Maus und Tastatur, schreiben
Texte auf dem Computer und lernen verschiedene Kinderseiten im Internet kennen.

An Kinder des dritten Schuljahres richtet sich die Informatik-AG. Wie „denkt“ ein Computer? Wie funktioniert das Internet? Wie kann ich einem Computer
etwas beibringen? Über diese Fragen tauchen die Kinder in den Bereich der Informatik ein. Sie machen außerdem mit der Kinderprogrammiersprache
Scratch erste Erfahrungen mit der Programmierung kleiner Spiele.

Künstlerisch begabte Kinder besuchen einen Kunst-PLUS-Kurs, der in Zusammenarbeit mit dem Ludwig-Forum für moderne Kunst in unserem Kunst- und Werkraum realisiert wird. Darüber hinaus wird eine AG Lettering für die Kinder der 4. Klassen angeboten. Die Schüler*innen der Stufe 4 haben zudem die Möglichkeit, an der Video teilzunehmen.

Schon bevor im Rahmen der neuen Lehrpläne der Bereich des digitalen Lernens und Arbeitens auch in der Grundschule abgebildet wurde, haben wir an unserer Schule entsprechend unseres MINT-Profils und im Rahmen der Begabungsförderung mit digitalen Medien gearbeitet und informatische Inhalte umgesetzt.

Wir haben frühzeitig Konzepte entwickelt, um unseren Schüler*innen Lernerfahrungen an PC und Tablet mit Textverarbeitung, Internetrecherche, Programmieren oder der Erstellung multimedialer Produkte zu ermöglichen. Wir verfügen über einen gut ausgestatteten PC-Raum (10 PC mit Windows 10) und eine stetig wachsende Zahl an Apple-Tablets (zurzeit ausreichend für 2 Klassensätze). Außerdem sind unsere Klassenräume und der PC-Raum mit digitaler Präsentationstechnik ausgestattet. Das Schulgebäude verfügt über ein flächendeckendes WLAN.

Alle Lehrer*innen haben die notwendigen Kenntnisse, um die Präsentationstechnik und die eingeführten Lernplattformen, Apps und Programme zu nutzen. Darüber hinaus finden regelmäßig schulinterne Fortbildungen statt. Auch schulexterne individuelle Fortbildungen werden regelmäßig besucht. Alle Lehrer*innen verfügen über personalisierte Lehrer-Tablets. Darüber hinaus stehen Laptops zu Verfügung.

In der Zeit des Lernens auf Distanz während der coronabedingten Schulschließungen haben wir frühzeitig die vom Land NRW zur Verfügung gestellte Lernplattform Logineo NRW LMS erfolgreich eingesetzt. Diese nutzen wir weiterhin zur Information, als digitale Cloud und zur Unterstützung digitaler Unterrichtsvorhaben. Jedes Kind hat einen individuelle Zugang. Wichtige Informationen und Downloads können so jederzeit von Eltern genutzt werden.

Außerdem arbeiten wir im Unterricht mit verschiedenene Lernplattformen (z. B. Anton, Antolin, scratch, ..) und Apps (z. B. BookCreator, StopMotion, Zebra, Sag es auf Deutsch, …). Die Kinder erhalten individuelle Zugänge, die sie für das weitere Üben zu Hause nutzen können.

Eng verbunden mit dem digitalen Lernen ist die Medienerziehung. Kinder kommen immer früher in Kontakt mit digitalen Medien wie das Internet, Chat-Diensten und Social Media. Demzufolge muss der sichere Umgang und eine adäquate Nutzung auch in der Grundschule schon thematisiert und geübt werden. Wir nutzen an unserer Schule dazu Inhalte aus dem Programm zur Gesundheitserziehung „Klasse 2000“ und Material der Plattform „Internet ABC“.

Bei allem Entusiasmus, mit dem wir an unserer Schule versuchen eine moderne Unterrichtsgestaltung mit digitalen Medien umzusetzen, ist es uns an der GGS Vaalserquartier aber besonders wichtig, dass das Analoge, das Reale und Konkrete immer die Basis allen Lernens bleibt. Kinder müssen mit ihren eigenen Händen etwas tun, um es tatsächlich begreifen zu können. Kinder im Grundschulalter verbringen in der Regel leider einen großen Teil ihres Tages vor dem Bildschirm. Der Einsatz von Bildschirmmedien muss immer auch vor diesem Hintergrund überlegt und abgewogen werden.

In der Grundschule arbeiten wir naturgemäß mit Kindern auf unterschiedlichen Leistungsniveaus gemeinsam in einer Klasse. Deshalb ist Unterricht in der Grundschule immer geprägt durch Differenzierung und Individualisierung, um jedes Kind dort abholen zu können, wo es steht.

Entsprechend des jeweiligen Bedarfs stehen uns darüber hinaus unter anderem folgende Förder- und Fordermaßnahmen zur Verfügung:

  • individuelle Aufgaben / individuelles Material z. B. im Rahmen des Wochenplans
  • Förderung in Kleingruppen
  • Hausaufgabenhilfe im Rahmen der OGS
  • Begabungsförderung im Rahmen von AGs oder Teilnahme an Wettbewerben

Entsprechend der Vorgabe des Ministeriums erarbeitet jede Schule auf der Grundlage der Lehrpläne eigene Arbeitspläne, mit konkreten Angaben zu Themen, Schwerpunkten und Material.

An der GGS Vaalserquartier ist es uns besonders wichtig, dass im Rahmen dieser verbindlich umzusetzenden Arbeitspläne ausreichend Freiraum bleibt, um individuelle Bedarfe der Klassen oder aktuelle Themen berücksichtigen und besondere Projekte umsetzen zu können. Dabei stimmen sich Klassen- und Fachlehrer*innen immer intensiv mit denen der Parallelklassen ab. Die Arbeitspläne werden jährlich evaluiert.

 

Damit Schüler*innen einen nachhaltig positiven Bezug zum eigenen Lernen entwickeln können, ist es wichtig sie aktiv gestaltend in den Lernprozess einzubinden. Ein individuelles gegenseitiges Feedback bildet die Basis für eine adäquate Selbsteinschätzung, und damit für ein erfolgreiches selbstgesteuertes Lernen.

Auch in der Grundschule versuchen wir hierfür Grundlagen zu legen. Insbesondere das Erleben einer positiven Selbstwirksamkeit („Ich kann etwas!“) ist wichtig, wenn Kinder auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen und Leistungsniveaus miteinander leben und lernen.

Selbstorganisiertes Arbeiten und die aktive Mitgestaltung des eigenen Arbeits- und Lernprozesses wird schrittweise erarbeitet und geübt. Dies geschieht z. B. mithilfe von Tages- oder Wochenplänen, dem Arbeiten an Stationen oder in anderen offeneren Unterrichtssituationen.

 

Die Richtlinien und Lehrpläne des Landes NRW für die Grundschule gelten für alle Kinder, die im Bildungsgang der Grundschule lernen. Demzufolge bieten sie viele Freiräume, um den unterschiedlichen Lern- und Leistungsniveaus Rechnung zu tragen. Sie geben aber auch verbindliche Anforderungen vor, die im Leistungskonzept einer Schule mit verbindlichen Regeln und Absprachen konkretisiert werden.

Wir haben in unserem Leistungskonzept unterschieden zwischen grundlegenden Regeln und Absprachen, die für alle Fächer jeweils bezogen auf die Jahrgangsstufen gelten, und spezifischen Absprachen für einzelne Fächer. Die Bewertung der Leistungen geschieht – bei Bedarf individualisert – immer auf der Grundlage dieser Regeln und Absprachen, und gilt für alle Schüler*innen, auch mit sonderpädagogischem Förderbedarf, verbindlich.

Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie wollen ihre Welt entdecken und lernen dabei zu jeder Zeit, an jedem Ort und auf jede erdenkliche Art und Weise.

Wir wollen Kinder ermutigen neugierig zu bleiben und eigene Lernwege zu gehen. Wir unterstützen dies z.B. durch offenere Unterrichtssituationen, durch anregende Spiel- und Lernsituationen im OGS-Nachmittag, durch das Aufsuchen außerschulischer Lernorte oder die Umsetzung von Projekten.

Seit dem Schuljahr 2008/09 kooperiert unsere Schule mit dem JutE-Projekt.

Ehrenamtliche Mentorinnen besuchen unsere Klassen ein- bis zweimal wöchentlich und leisten einzelnen Schüler*innen Hilfestellung beim Lesen, Schreiben und Rechnen.

Bisher haben durchgehend alle Klassen mit dieser Art der Hilfestellung sehr gute Erfahrungen gemacht.

Nicht nur die Schüler*innen lernen in der Schule. Alle Mitarbeiter*innen des multiprofessionellen Teams (Lehrer*innen, OGS-Betreuer*innen, Sozialpädagogische Fachkraft, Vertretungskräfte, …) sind verpflichtet sich regelmäßig fortzubilden.

Dies geschieht im Rahmen von pädagogischen Tagen und Gesamtkonferenzen sowohl professionsübergreifend im gesamten Team, als auch spezifisch entsprechend der jeweiligen Profession und Fachrichtung. Diese schulinternen Fortbildungen werden ergänzt durch schulexterne Fortbildungen, die von einzelnen Mitgliedern des Kollegiums besucht werden. Die Weitergabe von neu gelernten Konzepten erfolgt dann im Rahmen von Konferenzen und Team-Sitzungen.

Ergänzt werden diese zielgerichteten Fotbildungen durch die ständige gegenseitige kollegiale Beratung. Insbesondere Berufsanfänger*innen und Seiteneinsteiger*innen werden intensiv begleitet und unterstützt. Die Unterstützung und Hilfe im Stufenteam kann dabei ergänzt werden durch ein persönliches Mentoring durch eine erfahrene Kolleg*in.

 

Seit dem Schuljahr 2002/2003 ist „Klaro“ an unserer Schule aktiv: Er begleitet die Kinder durch das Programm Klasse 2000.
Das Projekt wurde entwickelt von Fachleuten der Medizin und Pädagogik am Institut für Präventive Pneumonologie des Klinikums Nürnberg.

Wir beteiligen uns mit allen Schuljahren an „Klasse 2000“, dem bundesweit größten Grundschulprogramm zur Gesundheitsförderung, Gewalt- und Suchtvorbeugung.

Ziele und Themen von Klasse 2000:

– Kinder kennen ihren Körper und entwickeln eine positive Einstellung zur Gesundheit
– Kinder kennen die Bedeutung von gesunder Ernährung und Bewegung und haben Freude an einem aktiven Leben
– Kinder entwickeln persönliche und soziale Kompetenzen
– Kinder lernen den kritischen Umgang mit Tabak, Alkohol und den Versprechungen der Werbung
– Das Umfeld der Kinder – Eltern, Schule, Gemeinde – unterstützt sie beim gesunden Aufwachsen

Die Themen

  • Den Körper spielerisch kennen lernen: Atmung, Verdauung, Bewegung
  • Regelmäßig bewegen und entspannen
  • Gesund und lecker essen
  • Eigene Stärken und Schwächen erkennen
  • Mit Gefühlen umgehen und Probleme lösen
  • Konflikte ohne Gewalt beilegen
  • In der Klasse kooperieren
  • Die eigene Schule mitgestalten
  • Tabak und Alkohol kritisch beurteilen
  • Gruppendruck erkennen und Nein- Sagen

Weitere Informationen unter: www.klasse2000.de

Seit dem Schuljahr 2013/14 beteiligt sich unsere Schule am JeKisS-Programm („Jedem Kind seine Stimme“).

Dieses Programm, das in Zusammenarbeit mit der Musikschule Aachen durchgeführt wird, fördert das gemeinsame Singen von Kindern. Das Ziel von JeKisS ist, ein Basisangebot zu schaffen, das unabhängig vom Musikunterricht alle Kinder erreicht und Kinder aus unterschiedlichen Kulturen und sozialen Umfeldern zu einer homogenen Singgemeinschaft zusammenbringt.

Ab dem Schuljahr 2022/23 erweitern wir dieses Angebot durch das JeKits-Programm („Jedem Kind sein Instrument“). Aufbauend mit Klasse 1 erhalten alle Kinder einen Teil des Musikunterrichts als Instrumentenunterricht erteilt durch Fachkräfte der Musikschule Aachen. Der Schwerpunkt liegt an unserer Schule dabei auf Blasinstrumenten, insbesondere Blockflöte. Die Kinder erhalten in diesem Rahmen auch das Zertifiakt der „Musikalischen Grundbildung“ der Musikschule Aachen. Das Programm wird durch den Landesverband der Musikschulen finanziert.

Darüber hinaus planen wir eine Dependance der Aachener Musikschule zu werden. Dann würde für Musiklehrer*innen der Aachener Musikschule die Möglichkeit bestehen, die Räume unserer Schule für indivdiuellen Unterricht zu nutzen.

 

In der Grundschule werden die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht als Kernfächer unterrichtet. Um besonders in diesen Fächern die Grundlagen zu sichern, gibt es – wenn Kapazitäten vorhanden sind – zusätzliche Förderstunden. Dazu kommen Kunst, Musik, Sport/Schwimmen und Religion. Ab Stufe 3 gehört Englisch verbindlich in den Stundenplan der Grundschule.

Entsprechend der Anforderungen in den Lehrplänen des Landes NRW erfüllt der Unterricht in der Grundschule über Klassenstufen und Fächer hinweg Querschnittsaufgaben fördert die Entwicklung von übergeordnete Kompetenzen.

Unter „Leitbild und Schulprogramm“ finden Sie genaue Informationen zu unseren Unterrichtskonzepten, individuellen Schwerpunkten der Schule und OGS, unserer pädagogischen Arbeit und der Gestaltung unserer Schulgemeinschaft unter dem Dreiklang: Leben – Lernen – Wertschätzen. (Hier nach Möglichkeit bitte einen Link zum entsprechenden Punkt einfügen.)

Lehrplan für die Grundschule

Deutsch

An der GGS Vaalserquartier arbeiten wir in allen vier Schulstufen durchgängig mit dem Lehrwerk „Zebra“.

zum Lehrwerk 

Dabei wird das Verbrauchsmaterial für die Kinder aus dem Schuletat angeschafft. Begleitende Apps und digitale Unterrichtsassistenten bieten Möglichkeiten auch im digitalen Format zu lernen.

Einen Schwerpunkt bildet neben dem Lesen und Rechtschreiben die Entwicklung einer soliden Sprachkompetenz. Mit Schreibprojekten in den Klassen und im Rahmen unserer AG Schülerzeitung gibt es viele Möglichkeiten auf den unterschiedlichsten Niveaus Kinder in ihrer Ausdrucksfähigkeit zu fördern. Kinder, die Deutsch als zweite Sprache lernen erhalten bei Bedarf eine qualifizierte DAZ-Förderung.

 

Mathematik

Das Grundprinzip unseres Mathematikunterrichts geht vom Prinzip des ganzheitlichen Lernens aus. Kinder lernen mit all ihren Sinnen, Gefühlen und Verstand. Damit entsprechen wir auch den Forderungen der Richtlinien, wonach der Mathematikunterricht der Grundschule auch einen Beitrag zur all­gemeinen Denkerziehung leisten soll. Danach sollen Kinder in ihrer Kreativi­tät, Argumentationsfähigkeit und Mathematisierbarkeit ihrer Umwelt gefördert werden. Wir arbeiten mit dem Lehrwerk „Denken und Rechnen“.

zum Lehrwerk  

Das Mathebuch und ein dazugehöriges Arbeitsheft werden von den Eltern als verbrauchsmaterial angeschafft. Es wird von der Schule mit vielfältigen Materialien ergänzt, die das handlungsorientierte und entdeckende Lernen im Unterricht fördern.

 

Sachunterricht

Der Sachunterricht der Grundschule vereint Inhalte aus den Bereichen Gesellschaftslehre und Naturwissenschaften. In unserer Schule werden beide Bereiche durch außerunterrichtliche Angebote in Form von Arbeitsgemeinschaften in besonderer Weise gestärkt:

  • Klassenrat und Kinderparlament mit regelmäßiger Teilnahme am Aachener Kinderparlament
  • AG Streitschlichtung
  • AG Sachunterricht + (Experimente)
  • AG Informatik

Als MINT-Profil-Schule sind wir stolz auf eine moderne Ausstattung. Wir verfügen über einen PC-Raum, Ipads und Laptops für den mobilen Einsatz und ein flächendeckendes WLAN. Die Schule nutzt die vom Land NRW zur Verfügung gestellte Lernplattform Logineo NRW LMS.

 

Englisch

Zum Schuljahr 2021/2022 wird das Fach  Englisch nicht mehr ab Klasse 1, sondern erst ab dem 3. Schuljahr, dafür dann mit drei Wochenstunden unterrichtet.

Wertschätzen

In jeder Klasse lernen Kinder mit den verschiedensten Begabungen und Schwächen. Wir arbeiten intensiv daran, dass jedes Kind wahrgenommen wird und seine Stärken zum Wohle aller einbringen kann.

Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft sind aufgefordert, konstruktive Rückmeldungen zu geben, so dass sich das Schulleben immer weiter entwickeln kann.

Gegenseitige Wertschätzung zeigt sich im respektvollen und freundlichen Umgang miteinander. Im Unterricht gelten die Grundprinzipien: Wir helfen einander, wir sind freundlich zueinander und wir arbeiten so, dass niemand anderes gestört wird.

Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft sind – wann immer es möglich ist – an allen Prozessen und Entscheidungen, die das Schulleben betreffen, beteiligt.

Das Kinderparlament wird bei vielen Fragen mit einbezogen.

Jedes Kind wird als Individuum gesehen und in seinen individuellen Stärken gefördert.

Wir unterstützen die Schüler*innen dabei, sich mit allen anderen Kindern und deren Bedürfnissen auseinanderzusetzen und zu erkennen, dass die eigene Freiheit dort aufhört, wo die des anderen beginnt.

Die Streitschlichter*innen wertschätzen die Meinung eines jeden Kindes und versuchen, unvoreingenommen und sachlich einen Streit zu schlichten und eine Versöhnung zwischen den Kontrahenten herzustellen.

Wir erziehen die Kinder zu Toleranz gegenüber allen Menschen und sehen Andersartigkeit als Chance für eine offene und vielfältige Gesellschaft.

Wir achten die Natur und bringen ihr Respekt entgegen; der regelmäßig stattfindende Natur-Tag hilft uns dabei.

Wir sind dankbar für die Privilegien, die wir in unserer Schule haben und können dies in den regelmäßig stattfindenden Gottesdiensten und in unseren Hilfsangeboten (Sponsorenlauf, Aachen putzt) ausdrücken.

Alle Schüler*innen erlernen den vorsichtigen Umgang mit den eigenen Daten und den respektvollen Umgang mit den Daten anderer.

Die außerschulischen Kooperationspartner unterstützen uns nicht nur im Lernen, sondern auch im Schulleben und der Wertschätzung.

Wir wertschätzen nicht nur unser Gegenüber, sondern auch das Schulgelände und die Klassenräume und achten darauf, unsere Schule in Ordnung zu halten.

Lehrkräfte und Schulleitung legen großen Wert auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kindern und deren Eltern. Die Vielfalt der Kulturen bietet einen lebendigen und bunten Austausch.